Als Napoleon Bonaparte am 20. April 1809 nach Abensberg kam, hielt Abensberg den Atem an. Die Schlacht von Abensberg stand unmittelbar bevor. Im Krieg von 1809 zeigt sich in der Person des bayerischen Kronprinzen Ludwig das gespaltene Verhältnis Bayerns zu Napoleon. Obwohl Ludwig den französischen Kaiser tief verachtete, konnte er sich doch dessen Ausstrahlung nicht entziehen und rief als einer der ersten vor dem Abensberger Stadttor: „Vive l´Empereur!“

Lehrplanbezug
Die Schülerinnen und Schüler . . .
• erkennen am Beispiel Napoleons die Entscheidungsspielräume und die Grenzen des Wirkens historischer Persönlichkeiten. (Kaisertum Napoleons und französische Vorherrschaft in Europa, ggf. regionaler Bezug)
• lernen die Aufgaben eines Museums (Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln) kennen.
• lernen die Grundzüge musealer Forschungsarbeit kennen.

 

Stadterkundung "Napoleon in Abensberg"
Stadterkundung „Napoleon in Abensberg“

Modul 1
Stadterkundung „Napoleon in Abensberg“
Ihr begebt euch auf die Spuren der Schlacht von Abensberg, welche am 19. und 20. April rund um Abensberg stattfand. Wo hielt Napoleon seine Rede an die bayerischen Soldaten? Wo fand die Lagebesprechung mit den Generälen und dem bayerischen Kronprinzen statt? Wo waren die Lazarette? Ihr findet es heraus!

Ideal für die Jahrgangsstufen 7–10
Dauer: 1,5 Std.
3 € pro Schüler inkl. Eintritt

 

Modul 2

„Napoleon im Koffer“
Wir packen für euch Napoleon in den Koffer. Entweder im Museum oder bei euch an der Schule untersuchen wir gegenständliche Quellen aus der Zeit der napoleonischen Kriege und lesen Augenzeugenberichte über die Schlacht von Abensberg. Was sagen uns diese Quellen über den Alltag eines bayerischen Soldaten im Dienste Napoleons?

Ideal für die Jahrgangsstufen 7–10
Dauer: 1,5 Std.
3 € pro Schüler zzgl. Fahrtkosten
Museum im Koffer an der Schule:
3€ pro Schüler zzgl. Anfahrt

 

Modul 3
„1809 L’Empire contre-attaque“
Napoleon ist in Abensberg eingetroffen! Begebt euch auf einen interessanten Streifzug durch das napoleonische Zeitalter. Ihr begegnet dabei Augenzeugen, die euch vom großen Kaiser berichten. Der Bogen spannt sich von der französischen Revolution bis zum Untergang der Grande Armée 1812. Im Mittelpunkt des Geschehens aber stehen die blutigen Ereignisse im April 1809 rund um die Schlacht von Abensberg. Noch heute trägt die Stadt Abensberg zwei Schwerter zur Erinnerung an dieses Gemetzel in ihrem Wappen.

Szenische Stadtführung
Ideal für die Sekundarstufe
Dauer: 1,5 Std.
Pauschal 200 €